Das Führen der Alpakas ist immer auch ein Achtsamkeitstraining, da die Tiere die gesamte Aufmerksamkeit des Menschen einfordern. Die sensiblen Tiere merken sofort,wenn der Mensch nicht bewusst im gegenwärtigen Moment verweilt und kooperieren nicht mehr.Beim Führen reagieren Alpakas nicht nur auf die äußere Körperhaltung, sondern auch auf momentan ablaufende innere Prozesse.

Durch direkte Spiegelung hat der Mensch die Chance, sich über das Tier mit all seinen Fähigkeiten, Eigenschaften, Ängsten und Unsicherheiten zu erfahren. Es kann gelingen, sich alter Muster bewusst zu werden, sich von ihnen zu lösen und neue Verhaltensmuster unmittelbar mit dem Tier zu trainieren.
Durch ihren langsamen Schritt und ihre ruhige und sanfte Art können sie uns aber auch einfach nur dabei helfen den gegenwärtigen Moment zu genießen, allen Stress zu vergessen und Entspannung und Ruhe zu finden.

Über Alpakas

Lamas und Alpakas sind nicht nur niedlich, sie sind auch sehr interessante Tiere: Es handelt sich um domestizierte Arten aus der Familie der Kamele. Diese sogenannten Neuweltkameliden kommen in Südamerika vor und unterscheiden sich von den Altweltkameliden (Dromedar, Trampeltier) durch das Fehlen eines Höckers und ihre geringere Grösse. Beide Arten kommen in Grasländern vor, das Guanako von Meereshöhe bis auf über 4000 m.ü.M., das Vikuña nur im Hochgebirge. Alpakas sind Herdentiere und daher sollten immer mindestens drei (besser mehr) Tiere zusammen gehalten werden. In ihrem Herkunftsgebiet sind Neuweltkameliden Beutetiere des Pumas und daher sehr wachsam. Sichtet ein Lama einen potentiellen Fressfeind, stösst es einen gellenden Warnschrei aus. Haben die Kleinkamele einen Feind rechtzeitig entdeckt, gehen sie mutig auf ihn zu. Dieses forsche Verhalten machen sich Schafbesitzer weltweit zunutze, die Lamas als Beschützer der Herden gegen Kojoten, Dingos, Füchse, Wölfe oder streunende Hunde einsetzen.

(Vgl:http://www.tierschutz.com/publikationen/heimtiere/infothek/diverse/mb_lamas.pdf).
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Wirkungseffekte tiergestützter Interventionen


Die Interaktion zwischen Tier und  Mensch beinflusst unser ganzes Sein. So werden unser Geist, unser Körper, unsere Seele und unsere sozialen Talente gleichermaßen angesprochen.
Folgende physische und psychische Reaktionen konnte der Tier-/ Mensch Interaktion zugeschrieben werden:


unterstützt im Einklang mit sich selbst zu sein;
stärkere Kongruenz von Gefühlen, Handlungen und Gedanken;
Stressreduzierung durch Regulierung der Nebennierenfunktion (Adrenalinreduktion) 
cardiovasculäre Veränderungen (z.B. blutdrucksenkende Wirkung bei Streicheln des Tieres)
Verbesserung der psychischen Befindlichkeit
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